Einladung zum offenen anarchistischen Treffen gegen Sozialabbau und Militarisierung
Wann: 11.10.2026 15:00 Uhr
Wo: AmEnde! [Georg-Schwarz Str. 178]
Du hast Probleme mit Lebenshaltungskosten, Miete und Heizung? Du bist von Kürzungen, Sozialabbau und Arbeitslosigkeit betroffen oder deine Branche davon gefährdet? Du hast Angst gemustert zu werden?
Dann komm zum Offenen Anarchistischen Treffen in das Ladenprojekt „AmEnde“! Wir wollen uns über unsere Erfahrungen austauschen und gemeinsam über Möglichkeiten des Widerstands sprechen. Unser Ziel dabei ist, Maßnahmen zu erarbeiten, um konkrete Verbesserungen in unserer Lebenssituation zu erreichen.
Dabei sind alle Menschen willkommen, die sich gegen die Maßnahmen der Regierung und das allgemeine Elend in diesem Land wehren wollen.
Am 25. und 26.09 waren wir bereits auf dem Schulstreik gegen Wehrpflicht und der Großdemonstration gegen Kürzungen. Besonders auf der Demonstration gegen Kürzungen haben wir gesehen, warum es eine Anarchistische Perspektive braucht, denn die Kundgebung der DGB bot in aller erster Linie eine Bühne für Redner*innen die Mitschuld an den Verhältnissen tragen und zeigte, dass die Hauptaufgabe der DGB darin liegt die Wut der Arbeitenden in leere zu lenken, die Gesellschaft zu befrieden und tatsächlichen Widerstand zu verunmöglichen.
So sprach auf der Bühne Elke Hannack, Mitglied des CDU Landesvorstand in Berlin. Eine Sprecherin einzuladen, die Mitglied in der Partei ist die genau die Reformen umsetzt gegen die dort Demonstriert wurde, ist der reine Hohn. Würde Frau Hannack den Reformkurs wirklich ablehnen, müsste sie sofort aus ihrer Partei austreten. Ebenfalls spracht dort der IG-Metall-Chef Steffen Reißig, dessen Gewerkschaft sich fleißig für die Produktion von Kriegsgütern einsetzt.
Wir haben die Rede der Frau Hannack mit unserer eigenen Rede gestört, um ihre Heuchelei nicht unwiedersprochen zu lassen. Gleichzeitig haben wir damit unsere Feindschaft zur DGB zum ausdruck gebracht, denn uns ist klar: Im Kampf gegen die Kriegstüchtigmachung und die Kürzungen können wir uns auf die DGB nicht verlassen, sondern müssen uns als Klasse organisieren und für unsere Interessen kämpfen.
Deswegen lasst uns am 11.10. zusammenkommen und überlegen wie wir gemeinsam für die Verbesserung unserer Leben kämpfen können!