Advent, Advent, die Karli brennt!
Was für ein Fest! 69 angeblich verletzte PolizistInnen (2 davon vorübergehend dienstunfähig), 50 beschädigte Einsatzfahrzeuge (4 davon vorübergehend fahrunfähig), ein Sachschaden der in die Hunderttausende geht … Es war das i-Tüpfelchen des „Randalemeisters 2015“ (indymedia) zum Jahresabschluss.
Dafür hatte die Stadt mit ihrer Entscheidung, alle drei angemeldeten Neonazi-Demos ins direkte Umfeld „unserer Karli“ zusammen zu legen, selbst beigetragen. Statt eine in Connewitz gelegene Demo am absehbaren polizeilichen Notstand scheitern zu lassen, wollte man der Kiezmiliz mit dieser Entscheidung „den Druck aus dem Kessel“ (LVZ) nehmen. Denn dass ein Ort mit „Nähe zu Connewitz problematisch werden“ würde, lag auch für Polizeisprecher Andreas Loepki „auf der Hand“.(1)
Der MDR Sachsenspiegel erklärte seinen ZuschauerInnen noch am Abend, dass die Zusammenlegung des Neonazi-Sternmarschs der Polizei die Möglichkeit geben sollte, „beide Lager konsequent von einander trennen.“ Das wurde auch mit voller Härte durchgesetzt.
Das Aufmarschgebiet wurde weiträumig abgesperrt und damit vor Gegenprotesten in Hör- und Sichtweite abgeschottet. Die Neonazis wurden unter dem Schutz von vier Hundertschaften der Polizei – macht etwa 2,5 Polizisten pro Neonazi – die 600 Meter lange Strecke eskortiert, versuchte Sitzblockaden von GegendemonstrantInnen sofort geräumt.
Mattias Hasberg, Sprecher der Stadt Leipzig, sprach noch vor der in Mitleidenschaft gezogenen Karli stehend von einer „guten Entscheidung“, weil sich somit „zumindest diese [eine] Seite der Demonstration […] besser kontrollieren“ ließ. „Allerdings“, resümierte die Leipziger Polizei später, „nahmen Linksautonome die konsequente Trennung nun zum Anlass, ihre Aggressionen in massivster Form gegenüber der Polizei auszuleben.“ Des Weiteren führte die konsequente Abschottung der Neonazi-Demo dazu, dass sich Protestierende nicht in Sitzblockaden, sondern zwischen autonomen StraßenkämpferInnen wiederfanden. Statt mit ein, zwei friedlichen Massenblockaden auf der Demo-Route und ein paar hundert Militanten abseits davon, sah sich die Polizei mit einer amorphen Masse aus protest-, blockade- und gewaltwilligen Demonstrierenden und schaulustigen PassantInnen konfrontiert. Die Folgen der eigenen Einsatztaktik gingen ihr hernach auf: „immer wieder und viel zu oft“ hätten sich „die Gewalttäter […] unter friedliche Protestteilnehmer mischen“ können.
Es war soweit augenscheinlich, dass sich die (zudem unterbesetzten)(2) Polizeikräfte in ihrer Repressionswucht etwas zügeln mussten. Angesichts der dennoch beträchtlichen Polizeigewalt,(3) die sich unter anderem im Beschuss ganzer Straßenzüge mit mindestens 78 abgelaufenen Gasgranaten zeigte, ist die Echauffiertheit des sächsischen Innenministers Markus Ulbig, dass „die Kriminellen sogar in der Adventszeit voller blinder Zerstörungswut in einer Einkaufsstraße agieren und schwere Verletzungen von unbeteiligten Familien mit Kindern in Kauf nehmen“, unerträglich.
Dem Innenminister wäre rhetorisch die Frage zu stellen, ob Kinder und PassantInnen eher durch brennende Mülltonnen auf der Fahrbahn oder den massiven und recht willkürlich anmutenden Beschuss der Karl-Liebknecht-Straße mit Tränengas gefährdet werden.
Dabei entstand im Viertel durchaus kein geringer Sachschaden. Die Leipziger Volkszeitung (LVZ) bemühte sich den Gesamtschaden zu ermitteln und summierte kurzerhand den von Polizei, Stadt, Deutscher Bahn, Bundesbank, Hanseatic Bank, Volksbank, Sparkasse, REWE und die zerstochenen Reifen von zwanzig Privat-PKW zusammen. Die Schadenssumme „dürfte nach vorsichtigen Schätzungen in die Hunderttausende gehen“, so das der LeserInnenschaft präsentierte Resümee.
Die LVZ wäre jedoch nicht die LVZ, wenn sie nicht zugleich ihr Geschäft bürgerlicher Ideologieproduktion besorgen würde. Und so wurden der Schadensangabe Kurzinterviews mit Händlern, Gewerbetreibenden oder deren Angestellten aus der Südvorstadt zur Seite gestellt, die zwar (bis auf eine Ausnahme)(4) nicht zu den Geschädigten gehören, denen aber „schon anders“ zumute wurde, „als die ersten Steine flogen“. Die Hauptgeschädigten – Stadt und Banken – wurden hingegen nicht porträtiert, weil vermutlich auch dem letzten Redaktionsmitglied bewusst war, dass deren Schäden dem Privatinteresse der geneigten Leserschaft am Arsch vorbei gehen und im ungünstigsten Fall Hohn oder gar verhohlene Schadenfreude provozieren würden. Der kulturindustrielle Filter lässt Verbrechen und die Angst davor zum Gerücht verschwimmen.
Immerhin: die einzigen Schäden von Privatpersonen ereigneten sich zwar an der Deutschen Objekt größter Leidenschaft, dem Auto, allerdings fernab des Geschehens: vor einer Gaststätte in der Koburger Straße sowie auf dem Parkplatz des Wildparks. Bei den Geschädigten handelte es sich deshalb auch um linksalternative KonzertbesucherInnen eines Hardcore-Festivals im Conne Island, bei den TäterInnen also höchstwahrscheinlich um Neonazis. So aber verschwimmt alles im extremismustheoretischen Einmaleins, damit das Feindbild erhalten bleibt. Die öffentliche Bilanz für die Bürger sollte lauten: Getroffen ist der Staat, gemeint sind wir alle!
Auch Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung reihte sich in diese Deutung ein und sprach vom „offenen Straßenterror“ der „kriminellen Gewalttäter“. Den nicht-kriminellen Gewalttätern in Uniform wurde hingegen sein Dank zuteil, zugleich startete er einen Vereinnahmungsversuch: „mit allen friedlichen Demonstranten erwarte ich eine Stärkung der Polizeikräfte“. Auch die Polizei wünschte sich natürlich, dass „sich die friedlichen Protestteilnehmer stärker und aktiver abgegrenzt hätten.“(5)
Was bei Jung Gesinnungsfrage, war für die Polizei materielle Notwendigkeit – „insbesondere für die Zeitpunkte, an welchen der Einsatz von Zwangsmitteln unumgänglich war.“ Dieses Verhalten aber, nicht die zum überwiegenden Teil zweckfremde Randale,(6) muss aus linksradikaler Perspektive als Erfolg dieses Tages angesehen werden. Ob nun aus Protestwillen oder dem kulturindustriellen Spektakel entsprechenden Bedürfnis, dabeigewesen zu sein und Bescheid zu wissen – trotz heftiger Attacken auf das staatliche Gewaltmonopol ließen sich militante und zivile Protestierende nicht auseinandertreiben.
Der im Nachhinein von GegendemonstrantInnen gegenüber der LVZ vorgebrachte Einwand, „man habe sich (räumlich) gar nicht distanzieren können, ohne den Gegenprotest grundsätzlich zu verlassen, weil nur der schmale Korridor auf der Karl-Liebknecht-Straße verblieben wäre“, ist zwar nicht falsch, doch mehr ein Vorwand. Stattdessen herrschte auf der Karl-Liebknecht-Straße während der Auseinandersetzungen eine fast schon volksfestartige Atmosphäre. Alles in allem fühlten sich Protestierende und PassantInnen sicher, obwohl der linke Mob wütete. Angst und Panik breiteten sich stets erst dann unter den Anwesenden aus, wenn Polizeikräfte erneute Vorstöße unternahmen. Die Verbitterung über dieses Verhalten ist Polizeisprecher Loepki im Interview mit der LVZ noch deutlich anzumerken: „Wenn Vermummte auftauchen, Steine, Flaschen und Pyrotechnik werfen, dann müssen Menschen, die sich friedlich gegen rechte Hasstiraden versammelt haben, auch ein Zeichen gegen diese Form der Gewalt setzen. Das dürfte keine Forderung, sondern eine Selbstverständlichkeit darstellen.“(7)
Von einer von Behörden gewünschten Selbstverständlichkeit war auch im Nachgang nicht viel zu spüren. Noch während die letzten Scharmützel tobten, wurde etwa bei Twitter um Hegemonie in der medialen Deutung gerungen. Dabei war auffällig, dass selbst Personen, die man politisch eher links der Mitte einordnen oder als sympathisierend bezeichnen würde, die Ausschreitungen zu legitimieren versuchten. Dazu wurde überwiegend auf die schlimmere Gewalt von Neonazis verwiesen. „Brennende Flüchtlingsunterkünfte sind inzwischen schon so alltäglich, das ein paar brennende Mülleimer Schlagzeilen machen können“, kritisierte etwa ein User den Tenor der medialen Berichterstattung.
Und auch das Grundrechtekomitee begann seine Pressemitteilung mit der Feststellung: „Wenn die Empörung über brennende Mülltonnen größer ist als die über brennende Flüchtlingsheime, scheinen die Verhältnisse auf dem Kopf zu stehen.“ Die Ausschreitungen produktiv wenden möchte gar Tobias Prüwer in besagtem Kreuzer-Artikel (Fußnote 5): „Man könnte […] #le1212 zum Anlass nehmen, um über doppelte Standards und sächsische Verhältnisse zu sprechen – dann wäre der Gewaltausbruch in der Tat wirklich sinnvoll.“ So richtig und wichtig die Denunziation dieser bürgerlichen Doppelmoral auch ist, reproduziert sie mit dieser Kontextualisierung doch selbst das leidliche Wahrnehmungsschema der Extremismustheorie.
In der Sache treffender, weil die rechts-links Konnotation abschwächend, ist da die bekannte Parole, die auch Früchte des Zorns vor ein paar Jahren vertont haben: „Menschen sterben und ihr schweigt, Scheiben klirren und ihr schreit.“ In einer Gesellschaft, in der die Mehrheit noch über einen durchaus ansehnlichen Teil des gesellschaftlichen Reichtums in Warenform verfügt, wird deren (auch nur zu befürchtender) Schaden sie mehr sorgen, als der einer fremden, von ihr unabhängigen Person.(8) Da sich in der warenproduzierenden Gesellschaft, wie Marx feststellte, „die Unabhängigkeit der Personen voneinander […] in einem System allseitiger sachlicher Abhängigkeit ergänzt“, die gesellschaftlichen Verhältnisse den Personen damit erscheinen „als das, was sie sind“, nämlich „sachliche Verhältnisse der Personen und gesellschaftliche Verhältnisse der Sachen“, erscheint ihren LiebhaberInnen, das lässt sich beispielsweise in jedem Verfassungsschutzpapier nachlesen, Gewalt gegen Sachen als der gegen Menschen ebenbürtig. Diese gesellschaftlichen Verhältnisse, nicht der Vorwurf mangelnder Moral, sollten Gegenstand der Kritik sein.
Das Geschäft des Vergleichsetzens und Ursachenverdrehens beherrschen die Verteidiger der herrschenden Ordnung ohnehin besser. Die letzte Gelegenheit dazu bot der Straßenterror rechter Hooligans anlässlich des einjährigen Bestehens von Legida am elften Januar dieses Jahres. Fast zeitgleich zum Geburtstagsständchen des Frontsängers der Nazi-Hooligan-Band Kategorie C auf der Bühne Legidas überfielen rund 250 polizeilich so Registrierte (9) in einer koordinierten Aktion ziemlich wahllos zwanzig Geschäfte in der Wolfgang-Heinze-Straße, traten und schlugen PassantInnen und feuerten Pyrotechnik auf die umliegenden Wohnhäuser ab. Auch hier gehen polizeiliche Schätzungen des Schadens in die Hunderttausende, den diesmal fast ausschließlich ansässige Händler, Gewerbetreibende und Gastronomen erlitten haben.
Vielleicht in Ermangelung einer Steigerungsmöglichkeit, vielleicht auch um das Image des Standorts zu verteidigen, verurteilte Oberbürgermeister Jung den Überfall als „erneuten“ „offenen Straßenterror“ von „Extremisten, diesmal [sic!] von rechtsaußen“. „Und auch hier [sic!]“, fuhr er fort, „hatte das Geschehen nichts mit Politik“ zu tun. Dem entgegenstehend deutete Polizeisprecher Loepki den Vorfall: „Nachdem Linksextremisten in der jüngeren Vergangenheit immer wieder die privaten Wohn- und Geschäftsadressen von zum Beispiel AfD- oder NPD-Mitgliedern aufsuchten, um dort in auch massiver Form und mit einschüchternder Zielrichtung Straftaten […] zu begehen, war es leider nur eine Frage der Zeit, bis Rechtsextremisten versuchen würden, ähnlich zu agieren. Das gestrige Verhalten“, schloss er an, „erscheint uns in diesem Zusammenhang schon als Reaktion“. Soviel zum Problembewusstsein der Leipziger Polizei in Hinsicht auf über dreißig rassistische Demonstrationen im vergangenen Jahr, dabei verübte, in ihrer Mehrzahl nicht verfolgte Gewalt gegen GegendemonstrantInnen und JournalistInnen, gewalttätige Übergriffe auf MigrantInnen und Linke im Alltag, Anschläge und zuletzt auch Brandanschläge auf Wohnwagen und linke Einrichtungen, …
Das Zerstören von Kneipen, Gardinen-, Blumen-, Musik- und Bücherläden, eines Optikers, einer Bäckerei und eines Kepab-Imbisses mit anschließend weitestgehend widerstandsloser Festnahme als „Reaktion“, statt als gestiegenes Selbstbewusstsein von Neonazis zu deuten, zeigt wie die politischen Verhältnisse in Sachsen liegen. Sicher: wenn der Staat in Krisenzeiten einerseits mit Kräften, die seine Stärkung und die Befriedung gesellschaftlicher Widersprüche mit Gewalt einfordern, und andererseits mit Kräften, die auf ein Ende der Klassen und ihrer Gegensätze zielen, sein Absterben vorantreiben und stattdessen auf eine „Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist“ (Marx/Engels), hinarbeiten,(10) konfrontiert ist, bleibt kein Rätsel, auf wessen Seite er sich latent und im Ernstfall manifest schlägt.
Oder zeiträumlich verdichtet: Während die Leipziger Polizei mit ihren Verbindungen in die Neonazi-Szene für einen Skandal nach dem anderen sorgt und selbst Polizeisprecher Loepki den Eindruck eines „braunen Schattens über der Polizeidirektion“ befürchtet, vertraut Oberbürgermeister Jung darauf, „dass der Rechtsstaat klare und deutliche Konsequenzen“ auf den Neonazi-Terror folgen lassen wird. „Uns“ steht dabei allerdings mit den militanten Gegendemonstranten vom zwölften Dezember „eine Gruppe gegenüber, die diesen Staat abschaffen will“. Es dürfte klar sein, wer in Leipzig auch zukünftig stärker als Problem wahrgenommen werden wird.
Nur 23 vorübergehende Festnahmen? Auch das studentische Korrektiv Angezählt hat nicht alle erwischen können …
Anmerkungen
(1) Bei diesem Szenario hätten nicht wenige Polizeikräfte zum Schutz der eigenen Infrastruktur abgestellt werden müssen. Die „geniale Idee“ (OB Jung) eines polizeilichen Außenpostens im Herzen von Connewitz fiel hier der Einsatztaktik in den Rücken. Bereits bei den Ausschreitungen im Stadtzentrum vom 15. Januar des vergangenen Jahres waren offensichtlich die wenigen unmittelbar einsatzbereiten Riot-Cops durch den Schutz des eigenen Außenpostens gebunden. Eine Woche zuvor war dieser von rund 50 Autonomen massiv angegriffen worden. Spätestens seitdem ist der Strafposten ein Ausdruck potenzieller Verwundbarkeit. Die nur vom spärlichen Bildschirmlicht erleuchtete nächtliche Besatzung macht jedenfalls nicht den Eindruck, als würde sie etwa AnwohnerInnen, die auf dem Heimweg ihre letzte Bierflasche mit einem Wurf an die Außenscheiben entsorgen, durch „Feindesland“ verfolgen wollen.
(2) Rund um das Demonstrationsgeschehen waren nur 1600 PolizistInnen im Einsatz, davon 130 (jedeR zwölfte) in zivil. Die Unterbesetzung wurde durch die Bindung mehrerer Hundertschaften unmittelbar an der Neonazi-Demo verschärft. Nachdem jene beendet war, gelang es den nun freigesetzten Polizeikräften recht schnell den Stadtteil zu befrieden. Die geringe Zahl der „Gewahrsamnahmen“ ist Ausdruck einer für Deutschland eher unüblichen Repressionstaktik, die sich im wesentlichen darauf beschränkte, den politischen Gegner auf Distanz zu halten und kritische Massen auseinanderzutreiben.
(3) Dazu selbst die sonst bei Polizeigewalt eher zurückhaltend berichtende Leipziger Volkszeitung: „Die [Polizei-]Behörde reagierte rigoros und ohne Rücksicht auch auf Unbeteiligte, lies frühzeitig Tränengas, Pfefferspray und Schlagstöcke einsetzen. Auch unter den mehreren Tausend friedlichen Gegendemonstranten gab es dadurch zahlreiche Verletzte.“
(4) Der Freisitz der Gaststätte Kollektiv wurde laut einer Kellnerin auf die Straße gezogen und versucht anzuzünden. Insgesamt wurde zum Barrikadenbau allerdings erstaunlich wenig Außeninventar ansässiger Restaurants vernutzt.
(5) Die Polizei jedenfalls „stellt sich ihrer Verantwortung und geht auch ohne Aufforderung gegen jede Form der Gewalt vor“, meint Loepki, hält kurz inne und fährt dann fort: „manchmal könnte man glauben, damit ein Alleinstellungsmerkmal zu haben.“ Fast könnte man auch meinen, bei dieser Äußerung handelt es sich um einen umgekehrten Freudschen Versprecher – denn von Staatswegen ist es ja gerade das Alleinstellungsmerkmal der Polizei, im Inneren legal Gewalt ausüben zu können.
(6) In diesem Fall helfen auch zaghafte Rechtfertigungsversuche, wie sie im Kreuzer von Redakteur Tobias Prüwer unter Verweis auf klassische dezentrale Konzepte von autonomen Antifas unternommen wurden, nicht weiter. Vielmehr ist angesichts der wenigen Durchbruchsversuche Richtung Neonazi-Route davon auszugehen, dass das ursprüngliche Ziel der Verhinderung der Neonazi-Demo schnell am polizeilichen Abschottungskonzept scheiterte und daraufhin die Situation der unterbesetzten Repressionskräfte genutzt wurde, die äußerst seltene Gelegenheit der eigenen Überzahl gegen diese und lokale Filialen des (Finanz-)Kapitals zu nutzen.
(7) Wo selbst der massive Einsatz von Tränengas die versammelte Menge nicht auseinander treiben konnte, müssen aus Sicht des Staates selbstverständlich abschreckendere „Zwangsmittel“ her. Und so verstieg sich etwa das Leipziger CDU-Landtagsmitglied im Innenausschuss, Ronald Pohle, in der Forderung nach Gummigeschossen für die Polizei – offiziell zur Selbstverteidigung, wobei diese Forderung infolge der Ausschreitungen von Neonazis in Heidenau oder rechter Hooligans in Köln trotz ähnlicher Gefährdungslage für eingesetzte PolizistInnen seinerseits ausblieb. Während auch die CDU-nahe Deutsche Polizeigewerkschaft den Einsatz von Gummigeschossen fordert, lehnt die fast doppelt so mitgliederreiche SPD-nahe Gewerkschaft der Polizei diese als „kein geeignetes Einsatzmittel“ ab, da die Verletzungsgefahr gerade für Unbeteiligte[!] zu groß sei.
(8) In populärer Version hat dies Mark-Uwe Kling in Die Känguru-Offenbarung auf den Punkt gebracht: „Ob Links- oder Rechtsterrorismus – da sehe ich keinen Unterschied.“ „Doch, doch“, ruft das Känguru, „die einen zünden Ausländer an, die anderen Autos. Und Autos sind schlimmer, denn es hätte meines sein können. Ausländer besitze ich keine.“
(9) Unter Kategorie C werden Fußball-Fans polizeilich registriert, die als gewaltsuchend gelten. [Anm. d. Red.]
(10) Idealtypische Kategorisierung
Quelle: https://conne-island.de/nf/230/3.html
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Einen Monat später: Kurze Krawallauswertung vom 12.12. in Leipzig
Wie die Zeit vergeht. Schon wieder über ein Monat rum, und uns war doch, als ob wir gestern erst das Tränengas aus Hassi, Handschuhen und Jacke gewaschen hätten, unsere Gläser hoben, auf diesen schönen Krawall in Leipzig anstoßend, an die Genoss_innen denkend, die leider von den Bullen erwischt worden waren. Und irgendeine fragt noch: Schreiben wir was dazu? Ja sicher sagt irgendwer, diesmal schreiben wir was dazu.
Aber einen Monat später sitzen wir da, lesen, was so bei linksunten steht, und stellen fest, nein, nicht nur wir, auch sonst hatten anscheinend nicht all zu viele Lust, etwas zu notieren und die eigenen Gedanken zum Steinewerfen und Barrikadenbau zu veröffentlichen. Ein Bericht vom Grundrechtekommitee, der uns gefallen hat, genauso wie der schöne Text, der erläutert, wie sich zumindest ein wenig vor Repression geschützt, und wie ein wenig die Effizienz im Kampf gegen den Staat erhöht werden kann, aber sonst: Nicht viel, was uns beschäftigt hat.
Hier und da hörten wir etwas davon, der Krawall sei nicht zielführend gewesen, das es dumm sei, das eigene Viertel zu verwüsten, und überhaupt, wie nun alle wieder über uns denken würden. Und so weiter und so weiter. Vielleicht ist es auch gar nicht immer nötig, etwas zu verfassen, aber nun steuern wir eben auch noch was zur Debatte bei, auch wenn schon ein wenig Zeit ins Land ging, und ja an einigen Orten schon die nächste Scheiße ansteht, die unsere Aufmerksamkeit und unseren ungebremsten Tatendrang fordert. Und weil es zum guten Ton gehört, hier noch schnell der Autonomendisclaimer: Wir schreiben nur für uns und nicht für die Bewegung etc blabla. Here we go.
1. Herzlichen Glückwunsch, wir gratulieren.
Nein, nicht zur Randalemeisterschaft, sondern schlich und einfach uns allen, die wir da waren und die sich am Krawall beteiligten, oder sich anderweitig betätigten und zum Krawall nicht auf Distanz gingen, sondern solidarisch blieben und daran ihre Freude hatten. Das haben wir, können wir doch mal anerkennend sagen, alle zusammen schön hinbekommen. Ein weiteres Mal im Jahre 2015 gab es einen sogar international beachteten Krawall, wie es ihn nicht häufig gibt in Deutschland, und nun zu unserem Gefallen in letzter Zeit wieder etwas häufiger. In irgendeinem Text nach Frankfurt wurde die Frage aufgeworfen: Wann sehen wir uns denn alle mal wieder? Und Leipzig am 12.12. war die Antwort, auch wenn jetzt nicht alle dagewesen sind, die in Frankfurt dabei waren, war es doch ein schönes Wiedersehen und das wurde auch deutlich nach außen sichtbar. Was uns vor allem sehr gefreut hat: Eine tolle Mischung aus alten und jungen Aktivist_innen, verschiedenen Subkulturen, Familien mit Kinderwagen, schlicht: Ein Riot für alle.
Um eine kleine Übersicht zu bekommen: Wir gratulieren zu den Angriffen auf die Sparkasse und den Rewe am Connewitzer Kreuz, auf das großflächige Zerklimpern der Bundesbank, den etlichen zerschepperten Werbetafeln, den vielen in Brand gesteckten Mülltonnen, die zu Barrikadenzwecken auf die Straße gezogen wurden, zu dem Zerstören der LVB-Haltestellen, der Sabotage der Eisenbahnschienen, zu jedem einzelnen Reifen, der auf die Straße gezogen und in Brand gesteckt wurde, zu jeder eingedellten Bullenkarre, zu jedem Stein und jedem Böller der auf einen Polizisten geworfen wurde, und zu jedem linksradikalen Mob, der vermummt durch die Straßen zog und sich von niemandem etwas sagen lassen musste.
Desweiteren Gratulieren wir uns zu jedem Akt von praktischer Solidarität, jeder helfenden Hand, die wen vor den Bullen rettete, zu jedem geschimpften Wort, das in Richtung Bullen gerufen wurde, allen, die schon im Vorfeld sich durch Plakate aller Art an der Krawallmobi beteiligten, jedem und jeder guten Fotograf_in, der/die auf rücksichtsvolle Art und Weise ausgezeichnete Bilder schoß, jedem Demosani, der verletzten zur Hilfe kam, jedem und jeder Veranstalter_in, die im Nachhinein Solikohle für die von Repression getroffenen sammelt, und und und, sowieso und überhaupt allen, die sich auf ihre Art und Weise beteiligten. Und allen, denen es auch gut gefallen hat: Bis zum nächsten Mal, hoffentlich ganz bald!
Und jetzt direkt weiter mit etwas wichtigem:
2. Leute! Leute!! Leute!!!
Seid um Himmels Willen zukünftig vorsichtiger! Das muss direkt an zweiter Stelle gesagt werden, denn damit wir auch in Zukunft der Insurrektion nachgehen und gemeinsam krawallieren können, ist es wichtig, sich klar zu machen, das der Staat und seine Schergen die Repressionskanone längst auf uns gedreht haben und jedem und jeder Einzelnen an den Kragen will. Und klaro, unsere Gegenwaffe ist die Solidarität und so, aber auch die gute Vorsorge. Mit Vorsicht meinen wir nicht, ihr sollt nun mehr Angst vor den Bullen haben oder so, oder nicht so nah ran gehen, weil sie beißen, sondern dass ihr euch, wenn ihr euch entscheidet, Hand anzulegen, anständig darauf vorbereitet und kleidet. Dazu gibt es, wie oben schon erwähnt einen sehr guten Text, da stehen auf jeden Fall die wichtigsten Tricks und Tipps drin.
Was uns aufgefallen ist: Es scheint so eine gewisse Scheu davor zu geben, sich eine Hassi anzuziehen. Aber gerade für das Gesicht ist sie das A und O der Vermummung. Mütze und Schlauchtuch sind nichts dagegen. Dass auf Hassis irgendwann verzichtet wurde und zu Mütze und Schlauchtuch übergegangen wurde, das hat eher was mit der Entwicklung der Repression in Bezug auf Vermummung auf Demonstrationen zu tun, als in Bezug auf ihre Zweckmäßigkeit bei Krawall. Aber wir haben es ja hier weniger mit Demos, als mit Krawall zu tun. Da ist die Hassi, wie gesagt, das Mittel der Wahl, und wie gesagt, weitere Tipps und Tricks findet ihr in anderen Texten. Also keine Angst vor der Hassi! Und noch eine Sache: Lasst euer Handy einfach ganz zu hause. Ganz. Nicht ausgemacht dabei haben, nicht auseinander gebaut dabei haben, einfach so wie es ist zu hause liegen lassen, oder ganz abschaffen. Die Dinger sind der letzte Müll, zumindest so lange das mit der Revolution noch nichts geworden ist.
3. Irgendwas fehlt noch
Also wir fanden den Krawall richtig gut, aber dennoch hatten wir das Gefühl: Etwas fehlt! Und da können wir uns zumindest an die eigene Nase packen, um jetzt nicht die von wem anderes anzufassen: Es fehlt an Effizienz. Wir bekommen es nicht hin, richtig gute Barrikaden zu bauen, und wir bekommen es auch nicht hin, den Bullen so richtig zuzusetzen. Klaro, an ein paar Stellen hatten sie Schiss und sind weggejoggt(gerannt sind sie nur in unsre Richtung, wie wir das mitbekommen haben), und ein paar haben auch gejammert. Aber leider sind die Verletztenzahlen von ihnen gefaked, sie rannten eben in ihr eigenes Gas und galten dann als verletzt. Das wird zwar dankenswerter Weise in der Presse unterschlagen und uns zugeschrieben, aber wir wissen ja leider wie es war. Um ihnen richtig zuzusetzen, fehlt noch etwas. Auch ein richtiger Steinhagel scheint sie nicht zu schockieren. Und wenn sie erstmal nahe ran sind, dann gehen wir meistens flitzen, manchmal sogar, obwohl wir zahlenmäßig krass überlegen sind und das bringt es irgendwie nicht. Wir werden uns auf jeden Fall zu diesen Punkten weiterhin Gedanken machen und würden uns freuen, wenn das auch in anderen Bezugsgruppen Thema wäre. Und wenn es schon diesen Quatsch (Ein paar finden es witzig, ein paar bescheuert) mit der Randalemeisterschaft gibt, für die nächste richtig große und schöne Barrikade, und für das nächste richtig schöne Verjagen von Bullen sollte es auf jeden Fall extra Punkte geben.
4. „Das ist nicht mein Leipzig!“
So wurde es getwittert, von einigen, sehr schockierten Lepziger_innen. Wir stimmen ihnen zu. Es ist nicht ihr Leipzig. Wir mögen keine Grund und Bodenmentalität dieser Art, daher sagen wir jetzt mal nicht, es ist unser Leipzig, aber vielleicht ist es eben auch unser Leipzig, auch wenn wir extra dafür hinfahren müssen. Und mit unsrem Leipzig machen wir, was wir wollen, wenn wir können. Und dazu gehört eben auch das zerdeppern von allem möglichen Zeug, was uns nicht in den Kram passt. So ist das. Viele Leute sehen das anders, und haben Mülltonnen gelöscht, Barrikaden abgebaut und so weiter, und sich damit richtig schön für ihren Scheißstaat eingesetzt. Was war noch zu lesen: „Das hat nichts mit Toleranz zu tun“ (Stimmt genau: wir sind auch gar nicht die, die immer von Toleranz reden, das ist gar nicht unser Wert. Wir tolerieren gar nichts, was uns nicht passt, vor allem keine Nazis und auch keine Bullen und so weiter), „Das waren kriminelle Anarchisten und Autonome, die im Deckmantel des Antifaschismus gegen den Staat kämpfen“ (Zitat OB Jung aus LE; stimmt fast: Wir finden es gut, das zumindest das eine mal klar wurde, nämlich das wir nicht auf einer Seite stehen, sondern etwas grundsätzlich anderes wollen, wir wollen den Staat nicht vor den Nazis beschützen, wir wollen den Staat abschaffen, der die Nazis hervorbringt und fördert. Nur das mit dem Deckmantel des Antifaschismus ist scheiße, Antifaschismus ist zentraler Bestandteil unseres Handelns und unseres Kampfes gegen den Staat.) Eine weitere Kuriosität: Des Öfteren lasen und hörten wir: „Sie zerdeppern ihr eigenes Viertel, wie dumm, was soll das bringen“. Dazu wollen wir klar stellen: Die Südvorstadt, in der sich ein Großteil des Krawalls abspielte, ist in keiner Weise „unser“ Viertel. Das sieht man ja an einer ganzen Reihe von Drecksläden, die sich dort tummeln und Hackfressen die dort hausen. Es ist ein Hipster und Juppie Viertel. Klaro wohnen da auch nette Leute, aber das als „unser Viertel“ zu bezeichnen ist einfach Unsinn.
Insgesamt hat uns die Mediale Berichterstattung aber zugesagt, manche Übertreibung (Straßenterrorismus) hat uns ja ganz verlegen gemacht. Trotzdem: Gestimmt hat natürlich nicht alles, deswegen wollen wir eine Sache nochmal klarer machen:
5. Nicht alle sind dagegen
Die Medien haben neben der ganzen recht gelungenen Hetze gegen uns (welche uns erleichtert, denn so müssen nicht WIR uns immer von DENEN distanzieren – sie tun es nun selbst) auch ein paar Sachen verbreitet, die wir nicht ok finden. So wird unisono behauptet, das alle gegen uns wären, alle Anwohner_innen, alle Gewerbeleute. Das stimmt aber nicht. Wir haben an diesem Tag mehrfach genau auch das Gegenteil mitbekommen. Sicher nicht nur, aber eben auch, und eine Reihe von Zuspruch aus überraschender Richtung erreichte uns auch danach noch. Ein Zitat, das uns erreichte, fanden wir auch mal erwähnenswert, da sagte jemand ganz bürgerliches: „Wenn jemand die Nazis aufhalten kann, dann die.“
Was sollen wir dazu sagen? Auf jeden Fall waren einige Geschäfts- und Haustüren noch offen für Leute, die von den Bullen gehetzt wurden und wir wehren uns einfach dagegen, dass wir so ein paar isolierte Trottel wären. Wenn das so wäre dann wäre diese ganze mediale Hetze gar nicht nötig, dann wären ja sowieso alle gegen uns. Diese Position aus Politik und Medien, dass wir nur isolierte Chaos-Kriminelle sind: da ist der Wunsch Vater des Gedankens. Es hat in Hamburg nicht gestimmt, es hat in Frankfurt nicht gestimmt, es hat auch hier nicht gestimmt. Wir wollen jetzt auch nicht sagen, die Massen stünden hinter uns, aber ein paar tun es auf jeden Fall. Und das sind zum Teil eben auch ganz normale Leute. Daher fügen wir der Gratulation von oben noch diese hinzu: Wir gratulieren allen, die Tür und Tor aufmachen oder auflassen, um Leuten Schutz vor den Psychoprügelbullen zu gewähren und wollen hier auch noch mal Danke sagen. Vielleicht seid ihr bei nächsten Mal ja selber mit dabei (Und dann zieht euch auf jeden Fall Handschuhe an und eine Hassi etc, siehe oben).
6.) Die Vermittlungen
Wir vermitteln hier gar nichts. Das ist doch oft völlig überbewertet, als ob die Ablehnung des Krawalls daher käme, das die Leute nicht wüssten, wieso wir krawallieren. Sie wissen es. Sie sagen es ja auch in der Zeitung, wir kämpfen gegen den Staat. Und wieso wir das tun wissen sie meistens auch. Und was wir kaputt machen sehen sie, und da können sie sich schon ihren Reim drauf machen oder fangen an, selbst darüber nachzudenken. Wir hassen den Staat, deswegen machen wir alles kurz und klein, wenn wir können. Und auch nicht willkürlich wirklich alles, sondern eben dies und das, wie ja oben in der Auflistung zu sehen. Und wenn jetzt wieder jemand kommt und sagt: Ich verstehe aber nicht, was es helfen soll eine Bahnstation zu zerdeppern, blablabla, dann müssen wir einfach sagen: Dann verstehst du das eben nicht. Also wir haben auch nichts dagegen, wenn es wer erklärt, aber wir sind da raus. Wer es schöner findet, an einer heilen Bahnhalte zu stehen, kann ja mithelfen, sie wieder aufzubauen. Da fällt uns dann auch direkt noch was anderes ein:
7.) an die unsoldidarische Linke, welche sich immer und immer wieder distanziert:
Wer die Möglichkeit zum Krawall abgibt, hat seine Untertänigkeit bereits bewiesen. Von ihm/ihr ist kein Widerstand mehr zu erwarten. Ihr steht auf der Seite der Herrschenden und bettelt um ein Stückchen Macht. Ihr und wir gehören nicht zusammen. Ihr müsst nicht mitmachen und könnt einfach eure Aktionen machen, wir hindern euch nicht und distanzieren uns nicht, aber wenn ihr nicht solidarisch seid, sondern euch distanziert, dann gehört ihr zur SPD, den Grünen und zur Linkspartei. Bitte lasst uns in Ruhe.
Die Spaltung des Widerstands bleibt auch heute eines der zentralsten Instrumente der Herrschaft. Und sie schadet nicht nur der einen Seite, die abgespalten werden soll. Sie schadet uns allen. Wir haben gemeinsame Gegner. Und diese wollen uns zu Gegnern machen, denn sie wissen, wie gefährlich wir sind, wenn wir solidarisch kämpfen.
8.) Damit wir nicht nur Schaumschläger_innen sind
Solidarität muss praktisch werden, die Parole ist ja ein alter Hut. Sich nicht zu distanzieren ist die eine Sache, zu unterstützen die andere. Wir denken da für uns, das wir noch ein wenig mehr darauf achten können, Kohle ran zu schaffen etc, und das sollten wir auch alle machen, denn es hat wieder ein paar erwischt und die brauchen nun unseren Support, am besten eben Bundesweit. Also denken wir: Kohle sammeln und immer ein Auge auf anstehende Prozesse, und vor allem, auch auf die Urteile und wer da wen verurteilt hat. Auch Silvester hat es ja hier und da schön geknallt, aber einige wurden geschnappt. Vergessen wir sie nicht!
In diesem Sinne sagen wir bis bald, wir freuen uns auf das nächste Mal!
Insurrektionalistische Linke / Undogmatische Gruppen
Quelle: https://linksunten.archive.indymedia.org/node/167216/index.html