Künne Immobilien Gruppe – ein nächtlicher Besuch

Sie müssen auch die Hälfte, mindestens ein Drittel ihres Einkommens für die monatliche Miete aufwenden? Dann ist Künne Immobilien ihr verlässlicher Partner für finanzielle Notlagen. Wie ein Landwirt seine Kühe um die Milch erleichtert, so werden Mieterinnen und Mieter jeden Monat fleißig abgemolken. Werfen wir einen Blick in die Unternehmensgeschichte, so lässt sich der Gründer Marko Künne wie folgt zitieren: „Sein Ziel: Die gesamte Wertschöpfungskette der Branche abzudecken. Bis heute glaubt Marko Künne fest an Leipzig als einen Premiumstandort für Wohn- und Gewerbeimmoblien.“
Das ist ja Klasse! Während sich der Wohnungsmarkt in Leipzig jenseits von Gut und Böse verortet, machen sich Wohnungseigentümer wie Künne die Taschen immer voller. Einfach nur WOW – was kommt als nächstes? Die Beförderung ins Kabinett von Friedrich Merz, für so viel „Leidenschaft und sein Gespür“? Da wäre er sicherlich unter seinesgleichen.
Um unserer Wut über diesen Zustand Ausdruck zu verleihen, haben wir in der vergangenen Nacht den Fuhrpark der Künne Immobilien Gruppe tiefergelegt und farblich markiert – in der Hoffnung, einen kleinen Stein im Getriebe der profitgetriebenen Vermarktung von Wohnungen platziert zu haben. Zufrieden sind wir eingeschlafen und träumten von Wohnraum, der befreit von Profitlogik und knebelnden Eigentumsverhältnissen den Bedürfnissen der Menschen dient, die diesen bewohnen und in vergesellschafteter Form selbst verwalten. Die Initiative Deutsche Wohnen und Co. Enteignen aus Berlin hat uns allen aufgezeigt, wie ein neugestalteter Wohnungsmarkt aussehen könnte. Es gilt, dieses Ziel aktiv zu verfolgen. Fuck the System!