Alles beginnt im Zentrum
Selbstverwalte Jugendclubs, soziokulturelle Zentren, unkommerzielle Kulturbühnen, queere Cafés und alternative Treffpunkte … sind viel mehr als nur Orte. Sie sind Freiräume. Für die, die sonst keinen Platz bekommen. Hier wird Gesellschaft hinterfragt, hier entstehen neue Ideen, neue Töne, neue Bewegungen.
Doch diese Räume sind bedroht. Gewaltvolle Angriffe auf alternative Zentren häufen sich. Engagierte berichten von Einschüchterungen, gezielten Diffamierungen und politischem Druck – bis hin zur Kündigung von Mietverträgen. Gleichzeitig wird die finanzielle Basis dieser Orte immer brüchiger: Fördermittel werden gekürzt oder ganz gestrichen. In Kommunen, Landtagen und im Bundestag werden Projekte von Parteien infrage gestellt, weil sie nicht in ihr enges Weltbild passen.
Dabei braucht es gerade jetzt Räume für Kritik, (Sub-) Kultur und Solidarität.
Kleine Bühnen, stickige Keller, selbstgebaute PA?
Ohne diese Orte keine ersten Gigs, keine Kultur abseits des Mainstreams.
Solipreise, Küche für Alle, Platz um einfach nur abzuhängen?
Ohne diese Orte können sich viele Freizeit nicht leisten.
Infoläden, Plenumsräume, Mobilisierungsveranstaltungen?
Ohne diese Orte keine Demos gegen Rechts.
Wenn wir die Orte verlieren, die zumindest die Möglichkeit für Denken abseits der Norm schaffen, verlieren wir mehr als Räume – wir verlieren Debatte, Kultur und Widerstand. Deshalb unterstützen wir die Kampagne der MONOM Stiftung und des Conne Islands.
Die Kampagne „Alles beginnt im Zentrum“ sammelt Geld für den Erhalt dieser Orte der Kritik. Die Kampagnenspenden werden in akuten Notlagen helfen, z.B. für neue Scheiben, Rechtshilfe und Schutzkonzepte. Zusätzlich unterstützen sie Zentren, die von Kürzungen bedroht sind, z.B. für Miete, Neuorganisierung und Öffentlichkeitsarbeit.
Räume, die Kultur jenseits des Mainstreams überhaupt ermöglichen, sind akut bedroht. Wir unterstützen Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität – damit alternative Jugendclubs, queere Cafés und selbstverwaltete Kulturzentren erhalten bleiben.
Rechte Angriffe auf alternative Zentren häufen sich. Scheiben werden eingeworfen und Brände gelegt. Engagierte berichten von Einschüchterungen und gezielten Diffamierungen.
Parallel wächst der politische Druck auf Projekte, die sich für eine gerechtere Gesellschaft einsetzen. Programme für Demokratie werden in Frage gestellt, Fördermittel gekürzt oder ganz gestrichen. Kommunen entscheiden sich sogar Bundesmittel abzulehnen, damit gemeinnützige Vereine nicht weiter gefördert werden.
Mehr über die Situation alternativer Jugend- und Kulturorte mit aktuellen Beispielen von Angriffen und politischem Druck erfährst du in der Rubrik Hintergrund.
Es braucht eine zentrale Spendenkampagne:
Denn Hilfe soll nicht davon abhängen, wie gut man vernetzt ist.
Spende für den Erhalt von Orten der Kritik!
https://www.allesbeginntimzentrum.org/