Outing: Sexismus,Homophobe , Transphobie, Narzissmus, Einschüchterung, Macker, Übergriffigkeit,

Wir sind eine Gruppe politischer Aktivist:innen, die bei einem sich in der linken Szene Sachsens menschenverachtend Verhaltenden „Aktivisten“ nicht mehr wegsehen wollen.

Es geht um antifascista.161_ (Insta-Name)

Andere Namen: Levi, Leon
er hat mehrere Accounts auf instagramm u.a.:
– zeckenausmosten
– zaychyk.02

Zunächst folgen drei Erfahrungsberichte bezüglich der genannten sich menschenverachtend verhaltenden Person. Diese wurden zu unterschiedlichen Zeitpunkten von Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher persönlicher Erfahrung verfasst. Eines möchten wir gleich zu Beginn klar stellen: Wir sind keine Akademiker:innen! Die meisten von uns besitzen nicht das Privileg sich so toll ausdrücken zu können, wie es in den oft akademisch geprägten Kreisen der linken Szene üblich ist. Selbstverständlich haben wir Unterstützung gesucht (und gefunden).

Erfahrungsbericht 1:
Ich als ehemaliger Freund/Kumpel von antifascista.161_ möchte mein Schweigen brechen, denn ich habe schon viel zu lange weggesehen. Heute werde ich erzählen wer wirklich antifascista.161_ ist.

Vor 5 Jahren lernten wir uns kennen und bis vor 2 Jahren war noch alles gut. Ab 2024 begann sich die Persönlichkeit von antifascista.161_ zu verändern. Levi möchte weiblich lesbaren Personen vorzuschreiben, z.B. was sie zu tun hätten oder wie sie sich anzuziehen sollen. Er fällt weiterhin mit sexistischen Sprüchen gegenüber FLINTAs auf sowie Witzen über LGBtIQ+. Sein Narzissmus wurde immer stärker sichtbar. Wir haben ihm gesagt, wir dulden dies nicht und haben ihn aus der Gruppe ausgeschlossen. Wir haben gesagt, mache eine Therapie wegen deiner zahlreichen Probleme und wir reden dann nochmal. Nachdem er behauptete eine solche gemacht zu haben, dachten wir okay, in einem Gespräch könnten wir sehen, ob er sich reflektiert hat und sich z.B. sich bei den Betroffenen entschuldigte. Allerdings blieben wir vorsichtig, ob er es ernst meint. Zunächst schien aber alles okay zu sein.
Doch 2026 ging es wieder los. Wir saßen mit 20 anderen am Lagerfeuer und tranken gemeinsam.
Antifascista.161_ kam bereits stark alkoholisiert am Bahnhof an. Laut eigenen Angaben hatte er einen Kasten intus! Er fiel bereits am Bahnhof auf. Die ihn abholenden Menschen fanden sein Verhalten massiv unangenehm, aber er ließ sich davon nicht beeindrucken.
Laut brüllte er alkoholisiert linke Parolen durch die Nacht. Doch wir waren in der mittelsächsischen Provinz – mit seinem Verhalten brachte er nicht nur sich in Gefahr, sondern auch seine Umgebung. Sein Gebrüll weckt hier keine revolutionären Subjekte, sondern eher völlig anders gelagerte Menschen. Er fühlte sich vermutlich unendlich mutig – wir waren von seiner Mackerkacke3 einfach nur noch angewidert. Unsere Laune war bereits im Keller und wir hofften, er würde sich noch irgendwie einkriegen. Wir überlegten, ihn einfach stehen zu lassen, wollten ihn in diesem Zustand jedoch nicht in dieser Umgebung alleine lassen.
Beim gemeinsamen Treffen fing er irgendwann an, seine (inzwischen Ex)Freundin sexistisch zu beleidigen. Es ging um Sprüche wie „Du gehörst an den Kochtisch“ und weitere vergleichbare verbale Ausfälle.
Daraufhin versicherte ich ihr, dass sie auf unseren Schutz selbstverständlich voll und ganz zählen kann. Wir warfen ihn aus unserem Treffen und kündigten einen vollständigen Kontaktabbruch an.
Anschließend meldeten sich zahlreiche Einzelpersonen und berichteten über das Verhalten von Levi, darunter zwei ExFreundinnen – siehe die weiteren Erfahrungsberichte. Übereinstimmend bestätigten sie uns, dass er sich auch in anderen Zusammenhängen vergleichbar unangemessen verhalten hat. Wiederholt hätte er andere bedrängt und sich dabei auch sexistisch benommen. Menschen fühlen sich von ihm bedroht und haben Angst vor ihm.

Zusammenfassung der Vorwürfe:
– Massives sexistisches Mackerverhalten
– Homophobie und Transfeindlichkeit, aufgrund entsprechender Aussagen und Witze
– Übergriffigkeit gegenüber allen Geschlechtern
– Manipulation, Nötigung, aggressives Bedrohen und Beleidigen, narzisstische Ausbrüche,
– Imitation von Nazisymbolen, um seine fähigkeit zu zeigen, diese nachmachen zu können

Wir sagen ganz klar: Levi, dein Verhalten nehmen wir nicht mehr hin! Du hast in unseren Zusammenhängen nichts verloren! Wir erklären uns bereits die Menschen zu unterstützen, die von dir bedroht werden.

Bei uns gilt: Kein Platz für Nazis, Sexisten und Macker!

Erfahrungsbericht 2:
Ich berichte euch von Erlebnissen in der Beziehung mit L.
Ich habe ihn Ende 2025 über Insta kennengelernt, da hat er gerade einen Alkohol-Entzug gemacht. Ich habe ihn dort öfter besucht und mich in der Zeit auch ihn in verliebt. Er wollte sofort eine Beziehung mit mir eingehen, ich wollte dies aber noch nicht da wir uns ja kaum kannten. Die Reaktion die ich darauf bekam: Du willst also doch nur Spiele spielen so wie alle anderen Male. Bis auf zwei mal wurde ich immer nur verarscht. Und eine eine Kennenlernphase, wo man niemand anderen trifft, ist doch auch eine Art von Beziehung. Er bequatschte mich so lange bis ich ja sagte.
Was mir damals schon bewusst war, konnte ich zu diesen Zeitpunkt nicht realisieren, er nötigte mich so schnell wie möglich mit ihm zusammen zu sein.
L. unterstellte mir des öfteren ihn nicht mehr zu lieben, ihn zu ignorieren oder fremd zu gehen, während ich am schlafen war oder Zeit mit Freunden und Familie verbrachte. Er unterstellte mir eine Affäre mit dem Stiefvater meiner besten Freundin, wo ich zu Besuch war. Und mir im nach hinein ein noch schlechteres Gewissen zumachen, wieso ich nicht antworte wenn er mich braucht.
In dieser Zeit kam es zu verschiedenen Vorfällen. Er war oft betrunken und/oder bekifft. Sobald etwas nicht so lief wie er es wollte, wurde ich dafür verantwortlich gemacht und beleidigt. Zwei ähnliche Geschichten würde ich gerne erzählen.

Die eine ereignete sich am 06.02.2026 auf im Zug auf der Strecke Eisenach nach Leipzig die andere am 13.02.26 auf der Zugstrecke zwischen Leipzig und Chemnitz.

L. und ich wurden im Zug kontrolliert. Bei dieser Kontrolle ist aufgefallen, das sein Geburtsdatum falsch angegeben war und das D-ticket deshalb ungültig ist. Die Schaffnerin hat darauf hin gesagt, er könne aussteigen oder Sie schreibt seine Daten auf. L. entschied sich für die zweite Option. Nachdem die Schaffnerin gegangen war, fing er an mich anzuschreien und zu beleidigen: ich hätte ihn verraten, ich hätte mich für ihn einsetzen müssen. Danach wurde es total absurd, er schrie im Zug (!), ich sei eine Schlampe die ihn nur ausnutzen würde für Geld.
Dazu muss gesagt werden, dass Geld oder andere Materialien mir nicht wichtig sind. Ich habe so gut wie alles bezahlt, unter anderem auch seinen Alkohol, weil ich wusste, tue ich es nicht, fängt er wieder Streit an. Im Zug brüllte er dann noch, ich würde nur mit ihm Zeit verbringen um mit ihm zu schlafen. Danach ging es weiter – ich wäre ein Fascho, der versucht Informationen zu sammeln, um diese dann an die Bullen oder rechts Organisationen weiter zu geben. Ich hatte Zeit große Angst, dass er mir wegen diesem Fehler (für den ich nix kann weil ich hab ja nicht sein Geburtsdatum falsch angegeben beim D-Ticket) eine verpasst.Er beruhigte sich erst als der Zug in Leipzig ankam. Ich drohte zu gehen, er fing an sich zu entschuldigen und dass das ja nicht so gemeint war und ich doch bitte nicht gehen soll, er liebt mich doch. So dumm wie ich war vergab ich ihm.

Andere Geschichte beginnt in Frankfurt Hbf. Früh am Morgen schon vor Beginn unserer Reise beschuldigte er mich seine Krankenkassenkarte entwendet zu haben. Mir ist bis heute nicht schlüssig, warum ich so was getan haben soll. Er unterstellte mir ich hätte seine Krankenkassenkarte gestohlen, um Zeit alleine ohne ihm mit seinen Freunden zu verbringen und um ihn zu betrügen. Er beruhigte sich, als er eine Kopie von seinem Ausweis gefunden hat und ich ihm auf hoch und heilig versprochen habe, dass ich sie nicht habe und das er doch jetzt bitte an den Hbf kommen soll und ich ihn (ob wohl er wiedermal angefangen hat) auf eine Tüte einladen würde, damit er sich beruhigen kann. Er entschuldigte sich kurz und fragte sofort, wo ist die Tüte als er ankam. Danach war bis Leipzig Hauptbahnhof erst mal Ruhe. In Leipzig angekommen war ich ziemlich gestresst, wollte einfach nur in Ruhe für mich alleine eine Tüte rauchen, bevor wir weiterfahren und er hat mich schon richtig angepammt, fast angeschrieben, dass das ja voll egoistisch ist, und dass ich ja unbedingt teilen müsste? Und ich habe dann gesagt zu ihm gesagt bitte, wie du weißt, ich teile lieben gern alles, aber hört sich dumm an, aber das brauche ich jetzt mal für mich alleine.
Er hat so lange weiter gemacht bis ich geteilt habe. Im Zug wurde es auch nicht besser er hat mich eine Stunde lang auf der derbste beleidigt, hier ein paar Sachen auf gezählt: Die kleine Schlampe gib mir sofort ein Feuerzeug ich will jetzt eine rauchen. Dumme Hure mit so einem Verhalten kann ich dich ja nirgendwo mitnehmen. Ich sei eine billige Hure die es nicht anders verdient hat. Sein Verhalten schlug von yay du schlampe die ihn nur betrügt und ihm kein Feuerzeug gibt (wohlbemerkt während wir im Zug sind) und ich mich ja nicht benehmen kann weil ich ihm nicht das gebe was er will zu – hey Schatz ich liebe dich, haben wir noch Bier, und hey kannst du mal schauen wann wir ankommen. Ich habe dies alles ignoriert und habe für mich darüber angefangen darüber nachzudenken, die Beziehung zu beenden, wie es dann auch einen Tag später geschah.
Er entschuldigte sich zwar für sein Verhalten, aber hat nicht verstanden, was mein Problem mit seinem Verhalten ist. Zu dem muss noch gesagt werden, dass er zu beiden Zeitpunkten unter starken Alkohol und Drogen Einflusses stand
Er war oft betrunken und hat ohne ersichtlichen Grund Menschen beleidigt egal ob er sie kannte oder nicht. Er hat keinen Respekt vor anderen und findet es witzig sie zu beleidigen.

Erfahrungsbericht 3:
Ich bin die ehemalige Freundin von L., der in Frankfurt lebt. Ich möchte ein wenig darüber erzählen, was ich während unserer Beziehung mit ihm erlebt habe.
Schon ganz am Anfang der Beziehung habe ich verstanden, dass er ein verantwortungsloser Mensch ist, der nur an sich selbst denkt. Trotzdem habe ich daran geglaubt, dass er sich ändern könnte. Wir waren etwa einen Monat zusammen, danach begannen die Streitigkeiten, und ich fing an, ihn zu meiden.
Daraufhin schrieb er mir lange Nachrichten, in denen er mich abwechselnd beleidigte – er nannte mich eine Hure, undankbar, sogar eine Nazi – und kurz darauf schrieb er wieder, dass er mich vermisst und liebt. Seine Meinung änderte sich ständig, wie die Farbe eines Chamäleons. Für mich waren das klare Manipulationen, um mich zurückzubekommen.
Manchmal glaubte ich ihm und gab ihm neue Chancen, aber er hat sich nicht geändert. Ihn interessieren nur Sex, Bier und Marihuana. Er lebt unter völlig unhygienischen Bedingungen und bringt auch seine Partnerin in diese Umgebung. Es war mir unangenehm, aber ich hoffte auf etwas Besseres.
Er nutzte meine Verletzlichkeit und Gutmütigkeit aus. Ich öffnete ihm mein Herz und habe es später bereut. Dieser Mensch hat mich geschwängert und mir später die Schuld dafür gegeben. Er schrie mich an und sagte, dass er jetzt nicht mehr zum Fußball gehen könne.
Manchmal beleidigte er sogar meinen ersten Sohn und sagte, dass er unsere Beziehung störe. Er wusste, dass mein früherer Partner Selbstmord begangen hatte, und brachte dieses Thema immer wieder zur Sprache, um mir Vorwürfe zu machen – obwohl ich schwanger war.
Als ich während der Schwangerschaft finanzielle Schwierigkeiten hatte, sagte er mir, ich solle mich an den Staat wenden und dass er erst nach der Geburt für das Kind sorgen würde. Diese Zeit war die Hölle für mich. Bis zur Geburt meines Sohnes musste ich alles alleine bewältigen. Als ich ihn darauf ansprach, sagte er nur, ich sei selbst schuld.
Im Herbst 2025 erlebte ich mit ihm eine schreckliche Nacht – er drohte mit Selbstmord und wünschte mir den Tod. Am nächsten Morgen musste ich Hilfe beim Sozialamt suchen, und schließlich wandten wir uns an die Polizei. Derzeit steht mein Sohn Leon unter staatlicher Betreuung, und sein Vater hat bis heute nichts für ihn getan.
Ein erstes Warnsignal war für mich, dass er schon zu Beginn der Beziehung schlecht über alle seine Ex-Partnerinnen sprach und sie als Monster und Manipulatorinnen darstellte. Leider habe ich ihm geglaubt, doch später habe ich selbst erfahren, dass das nicht stimmt.
Auch im Intimleben dachte er ausschließlich an sich selbst und sein eigenes Vergnügen, was sehr unangenehm war. Außerdem kontrollierte er mich ständig. Wenn ich Zeit ohne ihn verbringen wollte, reagierte er extrem negativ.
Er arbeitete nicht und wollte nur feiern gehen. Einen Monat lang habe ich ihn finanziell unterstützt, weil ich Mitleid mit ihm hatte. Doch als ich selbst Probleme bekam, stand ich alleine da. Ich weinte nachts vor Hunger, während er mir Videos von Techno-Partys schickte.
Er griff mich auch persönlich an, indem er sagte, ich sei selbst schuld daran, dass meine Mutter mich nicht geliebt habe, und bezeichnete mich als schlechten Menschen und „Müll“.
Als ich mich das letzte Mal von ihm trennte, lief er mir auf der Straße hinterher und schrie, ich hätte einen neuen Mann, sei eine Hure und würde für Geld schlafen.
Ich war nur einen Monat lang wirklich „verliebt“, danach gab ich ihm immer wieder Chancen aus Mitleid und weil ich mir eine Familie gewünscht habe.
Derzeit höre ich, dass Leon schlecht über seinen ehemaligen Freund autonomia.161 spricht. Ähnliches habe ich auch selbst erlebt, als ich einmal bei ihm übernachtete, weil ich keinen anderen Platz hatte – er erzählte mir, wie schlecht sein Freund sei und dass dieser ihn angeblich bedroht habe. Nach meiner Beobachtung ist dieser Freund jedoch ein ruhiger und vernünftiger Mensch, der weiß, wie man mit anderen umgeht.
L. ist abhängig von Marihuana, weshalb er oft Unsinn schreibt und später Reue zeigt und um Verzeihung bittet.
Ich möchte außerdem hinzufügen, dass er mit fremden Sachen verantwortungslos umgeht. Ich habe ihm meine Sachen nicht zur Benutzung gegeben, aber am Ende habe ich sie nicht zurückbekommen, weil er behauptete, sie verloren zu haben.Diese Dinge waren mir wichtig und haben viel Geld gekostet. Ich habe das Geld nicht erhalten.
Er will immer, dass sich das Mädchen schuldig fühlt.
Dies ist eine kurze Zusammenfassung dessen, was ich mit dieser Person erlebt habe.

Anmerkung der Moderation: Wir haben den Nachname entfernt. An die Autor*innen: bitte kontaktiert uns falls es da Widerspruch gibt.